Vom Azubi mit 400 € netto nach Dubai: Meine Geschichte

Vom Fitness-Teenager bei Stuttgart über 400 Euro netto als Elektroniker-Azubi bis zum Neustart in Dubai. Ehrlich und mit allen Umwegen.

Von Markus Paal · Lesezeit ca. 11 Minuten

Es gibt Zahlen, die vergisst man nicht. Meine ist 400.

400 Euro netto. So viel blieb mir als Elektroniker-Azubi am Ende des Monats. Das reichte für den Handyvertrag, den Studiobeitrag und ein bisschen Sprit. Und gegen Ende des Monats habe ich in den Kühlschrank geschaut und gerechnet, wie viele Tage es noch bis zum Ersten sind.

Heute lebe ich in Dubai. Wenn ich das so hinschreibe, klingt es wie einer dieser glatten Erfolgsposts, die man auf Instagram tausendfach sieht. Vom Azubi zum Auswanderer, Daumen hoch, fertig.

So war es nicht.

Dazwischen liegt ein Junge, der sich in seinem Körper nicht wohlgefühlt hat. Ein Fitnessstudio, das für mich mehr war als ein Ort zum Trainieren. Trainingspläne, die ich für Freunde geschrieben habe und die mir plötzlich mehr eingebracht haben als mein eigentlicher Job. Eine Community, die größer wurde, als ich es je für möglich gehalten hätte. Eine eigene App. Ein Neustart in der Wüste. Ein eigenes Unternehmen. Und eine Erkenntnis, für die ich viel zu lange gebraucht habe: Geld war nie das, was mich wirklich angetrieben hat.

Ich bin Markus Paal. Das hier ist meine Geschichte. Ohne Filter.

Kurz vorweg

Was aus dieser Geschichte geworden ist, siehst du auf Instagram.

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Mit 14: Der Junge, der mit sich unzufrieden war

Ich bin in der Nähe von Stuttgart aufgewachsen. In einem ganz normalen Zuhause, ohne viel Glanz, aber mit Menschen, die jeden Tag zur Arbeit gegangen sind. Vielleicht kommt daher mein Gefühl, dass einem nichts geschenkt wird.

Wenn ich an diese Zeit denke, denke ich nicht zuerst an Schule oder Freunde. Ich denke an ein Gefühl: unzufrieden sein mit dem, was man im Spiegel sieht.

Ich war damals in vielen schwierigen Situationen. Das habe ich mit 20 schon öffentlich geschrieben. Ich war nie der, der in der Gruppe den Ton angegeben hat. Ich habe mich ständig verglichen, und bei jedem Vergleich habe ich verloren. Im Sportunterricht, auf Fotos, im Freibad. Irgendwann habe ich weite Pullover getragen, auch im Sommer.

Mit ungefähr 14 habe ich angefangen zu trainieren.

Mein erstes Training war alles andere als heldenhaft. Ein paar Hanteln, kaum Ahnung, was ich tue, und am nächsten Tag ein Muskelkater, als hätte mich ein Bus überfahren. Aber ich bin wiedergekommen. Und am Tag danach auch.

Training hat mir etwas gegeben, das ich vorher nicht hatte: das Gefühl, selbst etwas verändern zu können. Jede Wiederholung war ein kleiner Beweis, dass ich nicht so bleiben muss, wie ich bin.

Was ich damals noch nicht wusste: Genau dieses Gefühl, zu wissen, wie es ist, mit sich unzufrieden zu sein, würde später alles antreiben, was ich mache.

400 € netto: Die Frage, die nicht mehr wegging

Nach der Schule habe ich eine Ausbildung zum Elektroniker angefangen.

Ein solider Beruf. Ein sicherer Weg. Genau das, was man einem jungen Menschen rät. Kleine Randnotiz: Mein YouTube-Kanal hieß damals „El3ctro2010“.

Und am Monatsende: 400 Euro netto.

Der Wecker klingelte, wenn es draußen noch dunkel war. Werkstatt, Schaltpläne, Kabel, Feierabend. Danach direkt ins Studio, weil das die einzigen zwei Stunden am Tag waren, die sich wirklich nach mir angefühlt haben.

Ich will den Beruf nicht schlechtreden. Aber irgendwann kam die Frage, die viele kennen und kaum jemand laut ausspricht:

War’s das jetzt?

Jeden Tag derselbe Ablauf, dasselbe Gehalt, und das die nächsten 40 Jahre?

Ich erinnere mich an einen Abend, an dem ich meine Lohnabrechnung neben meinen Trainingsplan gelegt habe. Auf dem einen Zettel: 400 Euro für einen ganzen Monat. Auf dem anderen: das Einzige, worin ich mich wirklich gut gefühlt habe. In dem Moment wusste ich, dass da etwas nicht zusammenpasst.

Der Wendepunkt: Trainingspläne für Freunde

Neben der Ausbildung war ich fast täglich im Fitnessstudio. Und irgendwann fingen Freunde und Kollegen an, mich um Rat zu fragen.

Also habe ich ihnen Trainings- und Ernährungspläne geschrieben. Nebenbei, im Studio, ohne großen Plan.

Der Erste, der gefragt hat, war ein Kumpel aus dem Studio. „Kannst du mir mal einen Plan schreiben?“ Ich habe einen ganzen Abend daran gesessen. Als er mir dafür Geld geben wollte, war mir das fast unangenehm. Ein paar Wochen später kamen die Nächsten.

Und dann passierte etwas, womit ich nie gerechnet hätte: Mit diesen Plänen habe ich auf einmal mehr verdient als mit meiner Ausbildung.

Das war der Moment, in dem sich etwas in mir gedreht hat. Zum ersten Mal habe ich gespürt: Ich kann mit dem, was ich weiß, Menschen helfen und davon leben.

Kennst du dieses Gefühl?

Ein Job, der dich nicht erfüllt, und nebenbei die Frage, ob du dir nicht auch etwas Eigenes aufbauen könntest? Genau darum geht es heute in meiner Arbeit. Wie das konkret aussieht, siehst du in einer kostenlosen Demo.

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Vom Hobby zur Community: Fitness auf Instagram und YouTube

Aus den Plänen für Freunde wurde mehr. Ich habe angefangen, auf Instagram und YouTube über Training und Ernährung zu posten.

Der Grund war damals derselbe wie heute: Ich wollte anderen helfen, sie motivieren und informieren. Weil ich selbst wusste, wie es sich anfühlt, mit sich unzufrieden zu sein.

Der erste Post, der richtig durch die Decke ging, war kein Hochglanzbild. Es war ein ehrlicher Vergleich: ich früher, ich heute. Plötzlich hatte ich Hunderte Nachrichten von Leuten, die schrieben: „Genau so geht es mir gerade.“

Und dann ging es schneller, als ich es verarbeiten konnte.

Am 22. Juli 2017 war ich mit 20 Jahren als Influencer-Gast beim World Fitness Day in Frankfurt eingeladen: ein Fitness-Festival in der Commerzbank-Arena, mit Gruppen-Workouts für bis zu 10.000 Menschen. Der Junge, der ein paar Jahre vorher mit sich selbst gehadert hatte, stand jetzt auf der Gästeliste.

Was mir von diesem Tag geblieben ist, ist nicht die Bühne. Es ist ein Junge, vielleicht 15, der mich angesprochen hat und erzählt hat, dass er wegen meiner Videos mit dem Training angefangen hat. Ich habe ihn angeschaut und mich selbst gesehen.

Später folgten mir auf Instagram rund eine halbe Million Menschen.

Eine halbe Million Menschen. Mehr, als viele deutsche Großstädte Einwohner haben. Und hinter jeder dieser Zahlen steckt ein Mensch, der irgendwann beschlossen hat: Dem will ich folgen.

Reichweite hat aber auch eine Kehrseite. Mit ihr kamen die Kommentare, die man lieber nicht liest. Zu dünn, zu viel Ego, zu wenig Ahnung. Das Schlimmste war aber nicht die Kritik von anderen, sondern der Druck, den ich mir selbst gemacht habe: immer in Form, immer motiviert, immer perfekt. Ich habe gelernt, dass man niemandem hilft, wenn man selbst nur noch eine Fassade ist.

Fitness, Mindset und mein Alltag in Dubai

Auf YouTube nehme ich dich mit.

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Meine erste eigene Firma: eine Fitness-App

Irgendwann reichten Posts und einzelne Pläne nicht mehr. Ich wollte etwas bauen, das vielen Menschen gleichzeitig hilft. So entstand meine eigene Fitness-App.

Später habe ich die App verkauft.

Klingt nach einem glatten Erfolg. Aber eine App zu bauen ist etwas völlig anderes, als Trainingspläne zu schreiben. Ich habe unterschätzt, wie viel Zeit, Geld und Nerven Technik frisst. Es gab Nächte, in denen ich vor Fehlermeldungen saß, die ich nicht verstanden habe, und mich gefragt habe, warum ich mir das antue.

Was ich daraus mitgenommen habe: Eine gute Idee reicht nicht. Am Ende kommt weiter, wer dranbleibt, wenn es keinen Spaß mehr macht.

Wie ich verkaufen gelernt habe und daraus Elite Vertrieb wurde

Content machen ist das eine. Etwas verkaufen ist etwas völlig anderes.

Im Grunde habe ich das Verkaufen schon im Fitnessstudio gelernt, ohne es so zu nennen. Jemandem einen Trainingsplan zu verkaufen heißt vor allem: zuhören, verstehen, was er wirklich will, und ehrlich sagen, was es dafür braucht.

In den Jahren danach habe ich für Unternehmen aus ganz unterschiedlichen Branchen Vertrieb und Marketing aufgebaut.

Mein größter Fehler am Anfang: Ich habe zu viel geredet und zu wenig zugehört. Ich wollte überzeugen, statt zu verstehen. Ein Interessent hat mir mal mitten im Gespräch gesagt: „Du hast mich noch nicht einmal gefragt, was ich eigentlich will.“ Das hat gesessen.

Was ich heute über Verkaufen weiß: Verkaufen heißt nicht überreden. Verkaufen heißt, ehrlich herauszufinden, ob du jemandem wirklich helfen kannst, und Nein zu sagen, wenn nicht.

Aus all dem ist irgendwann Elite Vertrieb entstanden. Die Idee ist dieselbe wie damals im Fitnessstudio, nur in einem anderen Bereich: Menschen zeigen, wie sie sich neben ihrem Job etwas Eigenes aufbauen können. In einer 1:1-Zusammenarbeit lernen unsere Teilnehmer, für Unternehmen Kundenanfragen per Chat zu beantworten und Termine zu vereinbaren, unterstützt von KI.

Das ist kein Job, den ich vergebe, sondern ein Coaching. Und es passt nicht für jeden. Genau deshalb gibt es vorher eine kostenlose Demo, in der du in Ruhe schauen kannst, ob es zu dir passt.

2019: Koffer packen für Dubai

2019 habe ich Deutschland verlassen und bin nach Dubai gezogen.

Von außen sieht so ein Schritt mutig aus. Von innen fühlt er sich oft einfach nur beängstigend an.

Warum Dubai? Ehrlich gesagt war es kein großer Masterplan. Ich wollte raus aus dem Gefühl, dass mein Leben schon fertig geplant ist. Und Dubai stand für genau das Gegenteil: eine Stadt, die sich ständig neu erfindet.

Der schwerste Moment war nicht der Flug. Es war der Abschied am Flughafen. Ich habe so getan, als wäre das alles ganz normal. Im Flugzeug habe ich dann lange aus dem Fenster geschaut.

Die ersten Wochen waren einsamer, als ich zugeben wollte. Neue Stadt, 40 Grad, Behördengänge, die ich nicht verstanden habe, und abends eine leere Wohnung. Auf Instagram sah alles nach Abenteuer aus. In Wirklichkeit habe ich mich oft gefragt, ob das ein Fehler war.

Und dann kam 2020. Corona. Die Welt stand still, und ich war gerade erst angekommen. Pläne platzten, nichts war mehr sicher. Es gab Tage, an denen ich kurz davor war, den Rückflug zu buchen. Ich bin geblieben.

Heute ist Dubai mein Zuhause. Inzwischen habe ich hier sogar eine eigene Wohnung gekauft.

Viele denken bei Dubai an Luxus, Supercars und Rooftop-Partys. Mein Alltag sieht anders aus. Mein Tag beginnt früh, mit Training, bevor es draußen zu heiß wird. Danach Laptop, Calls mit meinem Team und mit Teilnehmern. Und abends, so oft es geht: Handy weg.

Mein Alltag in Dubai

Wie ein ganz normaler Tag hier wirklich aussieht, zeige ich auf Instagram.

Meinen Alltag auf Instagram sehen

Warum Geld nicht mein Antrieb ist

Ich will ehrlich sein: Lange habe ich geglaubt, Geld sei das, was mich auf Dauer antreibt.

Heute weiß ich: Das stimmt nicht.

Ich habe das an einem Abend gemerkt, an dem eigentlich alles gestimmt hat. Eigene Wohnung, mehr, als ich mir mit 17 je hätte vorstellen können. Und trotzdem saß ich da und habe gemerkt: Das allein ist es nicht.

Was mich wirklich antreibt, sind drei Dinge:

  • Anderen Menschen weiterhelfen und etwas bewirken.
  • Dafür sorgen, dass meine Familie ohne Geldsorgen leben kann.
  • Etwas schaffen, das größer ist als ich selbst.

Alles andere ist kurzfristig.

Und wenn ich auf meine Geschichte schaue, war die Antwort eigentlich immer schon da. Mit 20 habe ich geschrieben, dass ich anderen helfen will, weil ich weiß, wie es sich anfühlt, mit sich unzufrieden zu sein. Heute, fast zehn Jahre später, ist es derselbe Grund.

Eine Sache habe ich auf dem Weg gelernt: Wenn du weißt, wofür du etwas tust, fällt Disziplin auf einmal leicht.

Und du?

Was ist dein Warum?

Schreib es mir, als Kommentar unter meinem letzten Instagram-Post oder als Nachricht mit dem Wort WARUM. Die stärksten Antworten teile ich anonym und nur mit deiner Erlaubnis in meiner Story.

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5 Dinge, die ich meinem 17-jährigen Ich sagen würde

  1. Du musst nicht fertig sein, um anzufangen.Der Junge mit 14 hatte keinen Plan, nur ein Gefühl. Das hat gereicht.
  2. 400 Euro sagen nichts über deinen Wert.Was du heute verdienst, ist ein Startpunkt, kein Urteil.
  3. Was du nebenbei aus Leidenschaft machst, kann mehr wert sein als dein Job.Die Trainingspläne für Freunde waren der Anfang von allem.
  4. Vergleich dich mit dir von gestern, nicht mit anderen.Gerade auf Instagram ist das leichter gesagt als getan. Ich weiß, wovon ich rede.
  5. Finde dein Warum, bevor du dem Geld hinterherläufst.Mit dem richtigen Grund wird Disziplin leicht. Ohne ihn wird alles schwer.

Mein Fazit: Der Weg war nie gerade

Ein Junge bei Stuttgart, unzufrieden mit sich selbst. Ein Azubi mit 400 Euro netto. Trainingspläne im Fitnessstudio. Eine Community von einer halben Million Menschen. Eine eigene App. Ein Neustart in Dubai. Ein eigenes Unternehmen.

Wenn ich das so untereinander schreibe, sieht es fast logisch aus. Damals hat sich nichts davon logisch angefühlt.

Wenn du gerade an einem Punkt stehst, an dem du dich fragst „War’s das jetzt?“, dann ist das keine schlechte Frage. Bei mir war sie der Anfang.

Wenn du selbst gerade an diesem Punkt stehst

Vielleicht hast du dich in einem Teil dieser Geschichte wiedererkannt. Im Job, der sich nicht nach dir anfühlt. Oder in der Frage, ob da noch mehr geht.

Dann schau dir die kostenlose Demo an. Darin siehst du, wie die Arbeit bei Elite Vertrieb konkret aussieht und ob sie zu dir passt. Danach entscheidest du in Ruhe, ob du dich meldest. Kein Druck, keine Versprechen.

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Die Demo ist kostenlos und unverbindlich.

Noch nicht so weit? Dann lies, wie sich ein ganz normaler Sonntagabend verändern kann: Stell dir vor, es ist Sonntagabend, 21:47 Uhr →

Oder folge mir und schau erst einmal, wie es weitergeht:

Häufige Fragen zu Markus Paal

Wer ist Markus Paal?

Markus Paal ist Gründer von Elite Vertrieb und kommt aus der Nähe von Stuttgart. Seit 2019 lebt er in Dubai. Bekannt wurde er als Fitness-Creator auf Instagram und YouTube. Auf seinem Blog erzählt er, wie er vom Elektroniker-Azubi mit 400 Euro netto zu seinem heutigen Leben gekommen ist.

Was ist Elite Vertrieb?

Elite Vertrieb ist das Unternehmen von Markus Paal. In einem 1:1-Coaching lernen Teilnehmer, für Unternehmen Kundenanfragen per Chat zu beantworten und Termine zu vereinbaren, unterstützt von KI.

Was kostet die Demo?

Die Demo ist kostenlos und unverbindlich. Danach entscheidest du selbst, ob du dich meldest.

Seit wann lebt Markus Paal in Dubai?

Markus Paal lebt seit 2019 in Dubai. Wie der Umzug ablief und was am Anfang schwer war, erzählt er oben im Kapitel über seinen Neustart.

Was hat Markus Paal vor Dubai gemacht?

Markus Paal hat eine Ausbildung zum Elektroniker gemacht und nebenbei Trainings- und Ernährungspläne geschrieben. Danach wurde er als Fitness-Creator bekannt, gründete eine eigene Fitness-App und baute für Unternehmen Vertrieb und Marketing auf.

Wo kann ich Markus Paal folgen?

Markus Paal ist auf Instagram, YouTube, TikTok und LinkedIn aktiv.

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So geht’s weiter

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